Ein Fernstudium kann Ihr berufliches Weiterkommen deutlich beflügeln ...

Entscheidungskiterien für ein duales Studium

Nach dem Abitur stellt sich die Frage nach der Wahl des richtigen Studiums. In Deutschland gibt es über 10.000 verschiedene Studiengänge. Dies ist ein großes Angebot, bei dem es gilt, den Überblick zu behalten. Ohne Studienberatung fällt die Studienwahl da schon mal schwer.
Auswahlkriterien sind im Hinblick auf die Studiengebühren, die Wahl der Hochschule bzw. Universitäten und des Studienortes. Selbst wenn ein Studium an einer gebührenfreien Hochschule in Erwägung gezogen wird, müssen die Lebenshaltungskosten wie Miete und Verpflegung gut kalkuliert sein, um sich ein Studium leisten zu können. Eventuell gilt es noch Kosten für ein Auslansstudium zu schultern.
Eine Möglichkeit, um finanziellen Belastungen gegenzusteuern, besteht in der Entscheidung für ein duales Studium. Nicht nur im Hinblick auf die Kosten ist dies ein interessantes Modell. Duale Studiengänge sind kompakt und werden in 6 Semestern absolviert. Die dazugehörige Berufsausbildung erfolgt nach den allgemeinen Kriterien der gewählten Ausbildung. Beispielsweise kann dies eine kaufmännische, technische oder soziale Ausbildung sein. Der Auszubildende hat ein Anrecht auf ein Ausbildungsgehalt sowie Urlaubs- und Sozialversicherungsansprüche. Ein solches, duales System kann ein Studium ermöglichen.

Aufbau des dualen Studienganges

Ein dualer Studiengang kombiniert ein wissenschaftliches Studium mit einer Berufsausbildung. In einem ca. dreimonatigen Wechsel zwischen dem Besuch der Hochschule und dem Einstieg in die praktische Arbeit werden alle notwendigen Inhalte vermittelt, um nach dem Abschluss die Voraussetzungen für einen Einstieg in eine gehobene Position zu erfüllen. Da die Unternehmen Schulgeld sowie zusätzlich ein Ausbildungsgehalt an den Absolventen bezahlen, ist das Interesse groß, den Studenten schon während der Ausbildungszeit gewinnbringend für das Unternehmen einzusetzen und zu fördern. Selten endet die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen nach dem Studium. Vielmehr besteht ein hohes Maß an Übernahmesicherheit und damit die Aussicht, den Karriereweg in dem Ausbildungsbetrieb weiter aufzubauen. Kommt es dennoch zu einer Trennung nach dem dualen Studium vom Arbeitgeber, sind mit dem Abschluss auf dem Arbeitsmarkt beste Chancen gegeben. In nur 3 Jahren eine Ausbildung sowie ein abgeschlossenes Studium zu erlangen, bedeutet im besten Fall mit Anfang 20 bereits wichtige Berufserfahrung sowie ein sehr gutes theoretisches Wissen erlangt zu haben.

Zukunftsaussichten für ein duales Studium BWL

Die Anzahl und damit die Auswahl der dualen Studiengänge hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Weit über 1.200 verschiedene Studiengänge werden derzeit bundesweit angeboten.
Fällt die Entscheidung auf ein duales Studium BWL, bestehen gute Aussichten, in Bereichen wie Controlling, Revision sowie anderen leitenden Positionen in der Buchhaltung, der EDV oder dem Einkauf eingesetzt zu werden. Der Absolvent lernt das Unternehmen während der Ausbildungszeit in allen Bereichen und Strukturen so gut kennen, dass die Erwartungen an den Absolventen nach dem Abschluss gute Chancen auf interessante und lukrative Positionen mitbringen.

Duales Masterstudium

Seit einigen Jahren kann ein duales Studium um den Masterstudiengang erweitert werden. Ist der Bachelor bestanden, gibt es die Möglichkeit, ein Masterstudium anzuschließen. Es ist eine besondere Ausbildungsform, die nur von wenigen Unternehmen deutschlandweit finanziert wird. Voraussetzungen dafür sind die Einsetzbarkeit eines entsprechenden Absolventen für das Unternehmen und eine gute Zusammenarbeit.

Kritischer Blick bei der Entscheidung für ein duales Studium

Trotz der vielen Vorteile, die ein duales Studium darstellt, gibt es einige Punkte, die vor der Entscheidung zu berücksichtigen sind. Das Studium ist an die Ausbildung gekoppelt und orientiert sich an der Verbindung von Theorie und Praxis. Ein Wechsel zwischen Studienorten, Ausbildungsbetrieben oder das Einfügen eines Auslandssemesters ist nicht vorgesehen. Da das Unternehmen hohe Schulgebühren zahlt, müssen diese bei einer Kündigung nach der Ausbildungszeit zurückgezahlt oder werden durch Verpflichtungsverträge, wie ein Verbleib in Unternehmen, über einen bestimmten Zeitraum abgegolten.